Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Plauderei über dies und das...

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Fritz
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Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von Fritz » Mo 13. Jul 2020, 15:29

Hallo,
nachdem ich mich mehr mit der Materie vertraut gemacht hatte,
kamen mir leichte Zweifel zu meiner Entscheidung.

Stichwort: Früher fuhr ich Tanklöschfahrzeug, heute eine Plastik-
schüssel. Wie so oft im Leben, ist nicht alles schwarz oder weiß.
Genial finde ich das Versicherungskennzeichen von der Hausbank.

Auch TÜV-, Zulassungs-, und Steuerfreiheit finde ich bei meinen
mickrigen Fahrstrecken völlig in Ordnung. Aber wie sieht es mit
der Zukunft der LKfz aus? Bis ich dahinter kam, daß die 4KW-Teile
nicht, oder nur selten im Handel sind, hat es etwas gedauert.

Ist die 'Auto-Light-Lösung' dauerhaft. Das uns mit den viel bewor-
benen Elektroautos etwas in die Tasche gelogen wird, war mir von
Anfang an klar. Ohne Brennstoffzelle für mich indiskutabel.

Zum Schluß nochmal meine Frage:"Haben Leichtkraftfahrzeuge
eine Zukunft?

Die Links zu den Seiten, die ich mir zum Thema angeschaut hatte:

https://ga.de/verkehr/news/leichtmobile ... d-43096343

https://www.aktiv-online.de/ratgeber/le ... autos-2114

https://www.nw.de/nachrichten/thema/mob ... er-da.html

http://www.grueneautos.com/2011/10/elek ... die-stadt/

https://ga.de/verkehr/news/leichtmobile ... d-43096343

https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... -erklaert/

Ciao, Fritz

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von guidolenz123 » Mo 13. Jul 2020, 17:50

Sowas wie Karo-Isetta macht Sinn...ist aber nicht als 45 Km/h Geschoß konzipiert...ergo kein LKFZ

Ansonsten ...ich habe mein Lyra geliebt...praktischer sind aber Teile wie Smart und Vergleichbares.
Durch die Exotenstellung sind LKFZ in der Anschaffung unverschämt teuer, Ersatzteile werden in Gold aufgewogen und es gibt kaum Werkstätten...
etc etc etc...
Gruß Guido
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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Mo 13. Jul 2020, 23:17

Ohne VKZ nicht .. und sie haben keine Lobby
lieben Gruß

Orthografische Mißgeschicke sind Eigentum des erfolgreichen Analysten. Rechtschreibung folgt phonemischem Ansatz oder der zuerst gefundenen Taste, tiefe Orthografie setzt in Grammatik, Konjugation, Komparation, Deklination auf eigene Wege.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von KleinwagenLiebhaber » Di 14. Jul 2020, 14:08

Hallo an alle,

LKFZ richten sich ja generell an Jugendliche, Fahranfänger und ältere Menschen, die auf Grund von Sehschwächen o.ä. nicht mehr mit dem Führerschein der B-Klasse fahren können / dürfen.

Wenn man das Thema etwas oberflächlich betrachtet, gibt es einige Vorteile, die für solche Fahrzeuge sprechen:

1. Kleine, wendige, sparsame Fahrzeuge für Stadt
2. Spricht eine bestimmte Nischengruppe an

Allerdings muss man auch die Nachteile erwähnen, die hier schon genannt wurden. Das würde teure Ersatzteile, Anschaffungskosten und oft diskutierte Sicherheit umfassen. Außerdem wird für die Autos nicht viel geworben, da die Zielgruppe verhältnismäßig klein ist.

Trotzdem würde ich sagen, dass es eine Zukunft für solche Autos gibt. Zumal man sie auch als Elektro- / Wasserstoffwagen aufrüsten könne. (Obwohl Elektro auch noch keine langfristige Lösung ist) Das wird aber noch einige Zeit dauern, bis es solche Möglichkeiten gibt und die LKFZ so vertrieben werden.


Ich finde das Thema wirklich spannend. Eventuell hat ja noch jemand eine andere Meinung dazu :)

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von rolf.g3 » Di 14. Jul 2020, 16:48

moin,

Wasserstoff .... da wär ich vorsichtig. Die Hindenburg, mehr braucht es nicht zu wissen ...
Elektromobilität: Auch hier wird´s knifflig: Feuerwehrleute haben iwi kein Bock darauf Photovoltaikbeladene Dächer zu löschen, ebenso wie Elektrofahrzeuge.
Da es immer mehr davon gibt, kommen diese Probleme in Zukunft gehäuft zur Sprache.

Die Grundidee beim Diesel:
Keine Abhängigkeit vom Erdöl ! So R. Diesel über seinen Motor ...

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von Phenoh » Di 14. Jul 2020, 16:53

Wasserstoff .... da wär ich vorsichtig. Die Hindenburg
Ich denke das sich die Speichertechnik für Wasserstoff in den letzten zig Jahren sicher weiterentwickelt haben wird. Die Hindenburg war im Ursprung ja für Helium konstruiert worden. Das konnte in nennenswerter Menge damals nur in den USA erzeugt werden. Die weigerten sich aber an das Deutsche Reich zu verkaufen. So jedenfalls eine Doku im TV über die Aufarbeitung des Unfalls nach dem Großschadensereignis. Warum sollte also keine Chance für diesen "Brennstoff" bestehen?

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von rolf.g3 » Di 14. Jul 2020, 17:58

moin,
Phenoh hat geschrieben:
Di 14. Jul 2020, 16:53
Warum sollte also keine Chance für diesen "Brennstoff" bestehen?
Naaaguuut !!!!

Dann eben Apollo 13 ...

Egal, Wasserstoff is ein hochpotetnes Zeug, da möchte ich nicht in der Nähe einer Tankstelle wohnen, zumal Menschen mit dem Zeug umgehen müssen und menschgemachte Maschinen damit zu tun haben ...
Neee, das is mir nix ! Gibt bessere Lösungen als Wasserstoff ( in jedweder Form ) bis wird Elektriztät besser speichern können - und es gibt gute Ansätze.
Solarzellen ist der falsche Weg. Da verbraucht die Zelle bei der Herstellung mehr Strom, als sie zu Lebzeiten produzieren kann - und nachts scheint selten die Sonne.
Atom ist genial, wenn man auf jahrtausende andauernde Verseuchung steht, Fusion ist ein ähnliches unterfangen. Antimaterie - 5 Gramm reichen angeblich um die Enterprise anzutreiben - ist für uns auch keine Lösung ...
Bei diesen " Ideen " fällt mir immer wieder das Bild ein, ein Kleinkind spielt mit einem geladenen Rewolver ... :shock:

Rev. Stirling war es leid, ständig neuen Opfer der Wattschen Dampfmaschinen trost zu spenden. Die Weiterentwicklung dieser teufelsmaschine in eine Hochdruck - Dampfmaschine ließ die Kessekl platzen. Schlecht für die, die in der Nähe arbeiten mussten, wie Heizer oder Maschinisten.
Die Kessel platzen, weil die Technologie dem Verständniss der Menschen mal wieder vorauseilte und die Gefahren der angewanten Möglichkeiten nicht gesehen werden konnten ( oder war es die Profitgier, die den Menschen blind gemacht hat ?? )
Rev Stirling hat einen Motor entwickelt, der für seine Zeit unglaubliche 35% Wirkungsgrad erreichte - und NICHT platzte. Die zweitälteste Wärmekraftmaschine.
Der Ottomotor ist eine Entwicklung die erst später dazu kahm, erst der 4 T Motor, dann als weiterentwicklung der 2T.
Rudolf Diesel ließ den Treibstoff durch Verdictung verbrennen und Felix Wankel brachte die Kolben zum rotieren...
Der Hunger nach Energie und die Gier nach Profit ... was soll ich sagen ... da hat/te jeder so seine Ideen.
Schauberger sagte über alle zusammen: Ihr denkt falsch !

...

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Di 14. Jul 2020, 18:12

KleinwagenLiebhaber hat geschrieben:
Di 14. Jul 2020, 14:08
Hallo an alle,

LKFZ richten sich ja generell an Jugendliche, Fahranfänger und ältere Menschen, die auf Grund von Sehschwächen o.ä. nicht mehr mit dem Führerschein der B-Klasse fahren können / dürfen.
.....

Allerdings muss man auch die Nachteile erwähnen, die hier schon genannt wurden. Das würde teure Ersatzteile, Anschaffungskosten und oft diskutierte Sicherheit umfassen. Außerdem wird für die Autos nicht viel geworben, da die Zielgruppe verhältnismäßig klein ist.

.... Zumal man sie auch als Elektro- / Wasserstoffwagen aufrüsten könne. (Obwohl Elektro auch noch keine langfristige Lösung ist) Das wird aber noch einige Zeit dauern, bis es solche Möglichkeiten gibt und die LKFZ so vertrieben werden.
....
lkfz sind keine Prothesen oder Schnulliroller .. sie sind durchaus ernstzunehmende Fahrzeuge, im Sinne dass für kleine Strecken kleine Fahrzeuge ideal sind, können sie grosse Fahrzeuge im Stadtverkehr und den engen Gässchen historischer Dörfer/Altstadt alt aussehen lassen.

Sie verbrauchen in Herstellung u Bwreieb wenig Ressourcen, halten 30+ Jahre und sind gut recyclebar

Und E Leichtfahrzeuge gibts ab 2500 neu .. was soll daran teurer sein als zb am
E Smart?

Trotzdem haben sie keine Zukunft weil sie politsch nicht gewollt sind .. sie haben keine Lobby und bringen kaum Steuern
lieben Gruß

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von starik1968 » Mo 20. Jul 2020, 07:28

HerrToeff hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 23:17
Ohne VKZ nicht .. und sie haben keine Lobby
So arg viel teurer ist die Versicherung aber nicht. Die müsste beim VKZ dieses Jahr bei 125 € liegen (so kosten die Twizy bei mir), für den Aixam zahle ich 455,-- € aber VK statt TK wie beim Twizy. kommt halt noch Steuer hinzu und TÜV. Steuer sind etwas über 160 € / Jahr bei mir.

Wobei man schon aus Gründen der Sicherheit das Fahrzeug so haben sollte dass es durch den TÜV kommt. VK mit VKZ gibt es fast nicht, ich hatte die im ersten Jahr, die war m.W. elend teuer.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von starik1968 » Mo 20. Jul 2020, 07:31

guidolenz123 hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 17:50
Sowas wie Karo-Isetta macht Sinn...ist aber nicht als 45 Km/h Geschoß konzipiert...ergo kein LKFZ

Ansonsten ...ich habe mein Lyra geliebt...praktischer sind aber Teile wie Smart und Vergleichbares.
Durch die Exotenstellung sind LKFZ in der Anschaffung unverschämt teuer, Ersatzteile werden in Gold aufgewogen und es gibt kaum Werkstätten...
etc etc etc...
Das mit den Werkstätten ist beim Twizy ein Problem, besonders weil da nur die Z.E.-Stützpunkte an die Elektronik dürfen. Und Ersatzteile sind auch nicht ohne, ein Paar Achsschenkel hinten um die 300 €. Und an den Bremsen geht der "gerne" kaputt. Kein Fahrzeug zum Geldsparen, mein erster Twizy hat in nicht ganz 3 Jahren um die 3.800 € Unterhalt gekostet (ohne Versicherung). Wobei ich ihn sehr gerne fahre, besonders meinen zweiten mit Türen und Sound verbaut. Muss man sich halt leisten können und wollen.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Mo 20. Jul 2020, 09:55

mus man sich leisten wollen .. manche fahren den Twizzy auch mit 200 Euro im Jahr..

Jede Wette Rolf würde sich auf seiner Drehbank diese Bolzen aus nem alten Türknauf drehen... in einer Qualität von der Renault nur träumt

und ein China Dreirad für 2500 Euro mit VKZ 39,- im Jahr mit Strom aus einem selbstgebauten 1000 Euro Solarunterstand ist fast billiger als Fahrrad.

Ich kriegs an meiner Mutter mit, die für ihren MB Riesenbeträge für den Service dalässt, fast so viel wie Du für den Twizzy ausgibst, während ich seinerzeit mit meinen Volvos und Benzen mit 10-20 cent pro km unterwegs war, aber con tutto

Damit will ich Dich nicht kritisieren .. jeder muss seine eigene Rechnung führen, aber zwingend teuer sind Leichtmobile nicht.

Das VKZ ist für viele Leute ein Pluspunkt am Leichtmobil - ein tolles Zweitauto und Einkaufsvehikel, das kein Brot frisst.

Das die völlig unnötigen 100Euro für Tüv wegfallen ein Schmankerl für mich .. das Geld investier ich dann lieber in die Sicherheit meines Vehikels, anstatt sie dem gestopften Dorftüv in den Rachen zu schieben :lol:

Würde es das VKZ nicht geben, hätte ich mir ein L7e geholt, kein L6e
lieben Gruß

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von starik1968 » Mo 20. Jul 2020, 10:47

HerrToeff hat geschrieben:
Mo 20. Jul 2020, 09:55
mus man sich leisten wollen .. manche fahren den Twizzy auch mit 200 Euro im Jahr..

Jede Wette Rolf würde sich auf seiner Drehbank diese Bolzen aus nem alten Türknauf drehen... in einer Qualität von der Renault nur träumt

und ein China Dreirad für 2500 Euro mit VKZ 39,- im Jahr mit Strom aus einem selbstgebauten 1000 Euro Solarunterstand ist fast billiger als Fahrrad.

Ich kriegs an meiner Mutter mit, die für ihren MB Riesenbeträge für den Service dalässt, fast so viel wie Du für den Twizzy ausgibst, während ich seinerzeit mit meinen Volvos und Benzen mit 10-20 cent pro km unterwegs war, aber con tutto

Damit will ich Dich nicht kritisieren .. jeder muss seine eigene Rechnung führen, aber zwingend teuer sind Leichtmobile nicht.

Das VKZ ist für viele Leute ein Pluspunkt am Leichtmobil - ein tolles Zweitauto und Einkaufsvehikel, das kein Brot frisst.

Das die völlig unnötigen 100Euro für Tüv wegfallen ein Schmankerl für mich .. das Geld investier ich dann lieber in die Sicherheit meines Vehikels, anstatt sie dem gestopften Dorftüv in den Rachen zu schieben :lol:

Würde es das VKZ nicht geben, hätte ich mir ein L7e geholt, kein L6e
Ich brauch halt ne Werkstatt, weil ich es selbst nicht machen kann. So wird es vielen L6e-Besitzern gehen. Wird ja gerne von Rentern gefahren oder Menschen mit EInschränkungen, die werden da nicht viel selbst basteln (können). Hier im Forum sind halt Bastler unterwegs. Aufgrund der niedrigen Stückzahlen sind die Neufahrzeuge auch im Vergleich zum PKW recht teuer (meiner kostete um 17 T€).

Beim TWizy sind einige Teile wahnsinnig teuer, die kauft man entweder original oder gar nicht. Mein neuer hatte einen gebrochenen Rücksitz, der kostet mind. 250 bis 650 € (je nach Auführung weiss jetzt nicht welche ich genau habe), einfach ein Stück Plastik mit Haltenasen. Hatte dann das Glück einen Ausschlachter zu finden, der mir den für 90 € inkl. Porto verkaufte. Für eine(!) Halterklammer verlangt es bei Originalteilen 1,50 € (Stück!), gibt es zum Glück auch bspw. bei AliExpress. Die Bremsen sind ein Elend, ich parke den Twizy daheim nur noch ohne die Bremse anzuziehen, sonst hört man es morgen schnell mal, wie die sich löst. Da ist Aixam Welten besser, mein Crossline stand seit Mai 19 unbewegt, jetzt hat ihn mir mal jemand raus- und wieder reingefahren, kein Problem mit der Bremse, nur die Batterie brauchte Ladung. Einen Twizy wollte ich kein Jahr stehen lassen. Den könnte ich ihn mit der Ameise rausziehen und zur Reparatur aufladen.

Für das L7e braucht es halt den "Führerschein" (für PKW). Wenn ich den hätte, hätte ich bspw. einen Smart. Baue momentan den Garten um, damit ich mal versuchen kann doch den Aixam zu fahren (dann kann man den besser einparken).

Die L6e haben auch recht enge Serviceintervalle. Habe auf YouTube ein Video von Gammafahrzeuge gesehen, die die Kosten mal vorrechnen:

https://www.youtube.com/watch?v=Rm5ldPR-tpY

Will ich zum AIxamhändler dann sind das bei mir auch 50 Kilometer auf die schwäbische Alb rauf.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Di 21. Jul 2020, 04:16

Oh .. da hat meine Fam. väterl. ihre Wurzeln

Was ich rüberbringen will .. weisst Du Dir bei Autos gut zu helfen ist fast jedes Auto billig sonst schweineteuer. Unabhängig ob lkfz oder Kfz. Auch wenn Du nicht selbst schraubst

ähnl. wie bei PCs

Weisst Du, was manche Apple User jährlich für ihre Pcs + co ausgeben? :lol:

Aber die haben dann halt andere Talente, und Apple lohnt sich wieder.

So ist das eben auch bei den Autos
lieben Gruß

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von starik1968 » Di 21. Jul 2020, 06:13

HerrToeff hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 04:16
Oh .. da hat meine Fam. väterl. ihre Wurzeln

Was ich rüberbringen will .. weisst Du Dir bei Autos gut zu helfen ist fast jedes Auto billig sonst schweineteuer. Unabhängig ob lkfz oder Kfz. Auch wenn Du nicht selbst schraubst

ähnl. wie bei PCs

Weisst Du, was manche Apple User jährlich für ihre Pcs + co ausgeben? :lol:

Aber die haben dann halt andere Talente, und Apple lohnt sich wieder.

So ist das eben auch bei den Autos
Ich weiss, da ich im Job (auch) den Einkauf mache und die Apple-Preise kenne (wobei wir ja noch Edu-Rabatt mit drin haben). Wobei die Verarbeitungswertigkeit bei Apple recht gut ist (bei Lenovo, die auch nicht so günstig sind, bin ich da in letzter Zeit massiv enttäuscht). Selbst nutze ich von Apple nur noch iPad und habe noch MacBooks und einen iMac, alles recht alt, dann kann ich auch für Supportfälle mal selbst was nachstellen.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Di 21. Jul 2020, 07:07

Das ist halt DEIN Fach .. Du betreibst EDV Dinge routiniert und lachst darüber was mancher noop für support und HW ausgibt

Ähnlich steckt zb Rolf mit Sicherheit keine 3 kiloEuro pro Jahr in sein Mopedauto
lieben Gruß

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von Metaphysik » Di 21. Jul 2020, 14:39

HerrToeff hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 07:07
Ähnlich steckt zb Rolf mit Sicherheit keine 3 kiloEuro pro Jahr in sein Mopedauto
Da wär ich mir jetzt nicht so sicher. Hängt von der Staffelung ab.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Di 21. Jul 2020, 19:37

touché :lol:
lieben Gruß

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von starik1968 » Mi 29. Jul 2020, 06:04

HerrToeff hat geschrieben:
Di 21. Jul 2020, 07:07
Das ist halt DEIN Fach .. Du betreibst EDV Dinge routiniert und lachst darüber was mancher noop für support und HW ausgibt

Ähnlich steckt zb Rolf mit Sicherheit keine 3 kiloEuro pro Jahr in sein Mopedauto
Das Problem sind Ersatzteilpreise, wenn ich was für einen Apple brauche wird es teuer (sofern man die Ersatzteile überhaupt bekommt).

Ich brauchte für den schwarzen Twizy zweimal Achsschenkel hinten, die kosten nunmal um die 300,-- € als paar, wenn überhaupt lieferbar (waren sie monatelang nicht). Eine Sitzschale hinten kostet zwischen 250 und 650 €, gibt wohl zwei verschiedene Ausführungen. Da wird man bei Renault kaufen müssen (wenn man keinen Ausschlachter findet).

Mein schwarzer hing gestern zur Reparatur, irgendwas mit der Elektroni denke ich, Stop ging an und Bremslicht. Wieder aus, dann wieder mal an.

Ich kriege da das richtige Daimlerfeeling, weniger wegen dem Fahrkomfort, mehr wegen der Unterhaltskosten :-)

Seit Juli 2017 habe ich nun in Fahrzeuge und Unterhalt um die 31 T€ mindestens gesteckt.

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von HerrToeff » Mi 29. Jul 2020, 08:30

starik1968 hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 06:04
..

Seit Juli 2017 habe ich nun in Fahrzeuge und Unterhalt um die 31 T€ mindestens gesteckt.
nun ja .. ich glaube das reicht für einen guten ersten Platz hier im Forum 017)

Als Ausgleich hast Du dafür drei praktisch neuwertige Lkfz inkl Betriebskosten für drei Jahre .. und dann ist es wieder günstig 023)
starik1968 hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 06:04
....

Ich kriege da das richtige Daimlerfeeling, weniger wegen dem Fahrkomfort, mehr wegen der Unterhaltskosten :-)

...
3 Daimler, neuwertig, inkl 3 jahres Kosten wären da teurer gekommen..
lieben Gruß

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Re: Haben Leichtkraftfahrzeuge eine Zukunft?

Beitrag von guidolenz123 » Mi 29. Jul 2020, 08:54

HerrToeff hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 08:30
starik1968 hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 06:04
..

Seit Juli 2017 habe ich nun in Fahrzeuge und Unterhalt um die 31 T€ mindestens gesteckt.
nun ja .. ich glaube das reicht für einen guten ersten Platz hier im Forum 017)

Als Ausgleich hast Du dafür drei praktisch neuwertige Lkfz inkl Betriebskosten für drei Jahre .. und dann ist es wieder günstig 023)
starik1968 hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 06:04
....

Ich kriege da das richtige Daimlerfeeling, weniger wegen dem Fahrkomfort, mehr wegen der Unterhaltskosten :-)

...
3 Daimler, neuwertig, inkl 3 jahres Kosten wären da teurer gekommen..

Mein 500 SEC Bj 1991 mit 220 000 Km auf der Uhr hat mich die letzten 18 Jahre seit ich ihn habe mit Kaufpreis eingerechnet definitiv nicht annähernd 30 000 Euro gekostet..ohne Steuer und versicherung...mit dem ganzen Kram vlt ein klein wenig mehr....
In den letzten drei Jahren hat er mich ca komplett mit Allem mit 8-Monats-Saisonkennzeichen und Reparaturen und und und ca 2000 Euro gekostet..
Billiger als mit alten gut gepflegten Benzen kann man nicht fahren ...mein Ältester hatte 17 Jahre einen W124 200E...der Rost raffte ihn mit gut 30 Jahren dahin...und fährt im Sommer aktuell einen 33 Jahre alten W124 230CE...auch seit Jahren problemlos und billig...mein Jüngster ist in den letzten 3-4 Jahren mit seinem erst 16 Jahre alten C209 200 CLK mit fast keinen Zusatz-Kosten ca 150 000 Km gefahren..Reifen klar...die halten keine 150 000 Km.... :lol: :lol: :lol:

Mein Rat...Alte gepflegte Exoten kaufen...

Hier mal meine wichtigsten aktuellen Fahrzeuge...bis auf den Jeep Commander mit seinen 14 Jahren sind alle älter als 20 Jahre...das Womo sogar 37 Jahre...und keins der Fahrzeuge macht irgendwelche horrenden Kosten wie zB die LKFZ...

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